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Mittwoch, 7. Juli 2004 - Maria Sobotka (MJ) aus Krems in Niederösterreich möchte sich uns ebenfalls vorstellen. Auch sie ist von der FA betroffen und war eine der ersten fataxie.net Community-User überhaupt.

Hallo, mein Name ist Maria Sobotka. Vor 21 Jahren wurde ich in Waidhofen an der Ybbs in NÖ geboren, wo ich eine aufregende und zauberhafte Kindheit erleben durfte. 1999 wurde bei meiner Mutter Krebs diagnostiziert und kurz nach Ihrem Tod stellte man bei mir die FA fest. Aber bis auf weiteres blieb die Krankheit eine unwichtige Nebensache, da sie mich fast nie in meinem täglichen Leben einschränkte. Somit konnte ich auch nach der Diagnose unbeschwert mein Leben weiterführen. Jedoch letztes Jahr änderte sich aus unerfindlichen Gründen alles. Ich bemerkte, dass ich des Öfteren auf fremde Hilfe angewiesen bin, wenn es um die simpelsten Sachen geht. Noch benötige ich keinen Rollstuhl und ich hoffe, das bleibt mir noch einige Jahre erspart. Dennoch beschäftige ich mich oft und gern mit meiner Krankheit.

Momentan bin ich Studentin an der Fachhochschule für Tourismusmanagement und Freizeitwirtschaft in Krems. Ich kann sagen, dass ich mein Studentendasein in vollen Zügen genieße, was ich natürlich meinen überaus verständnisvollen, hilfsbereiten, unkomplizierten und genialen Freunden zu verdanken hab. Aber auch meine Familie, bestehend aus 6 Geschwistern, 2 Nichten, Stiefmutter und mein Papa, steht zu jeder Zeit unterstützend und kräftigend hinter mir. Das ist nicht selbstverständlich und ein Grund dankbar und froh zu sein – das bin ich auch.

Die FA hielt mich bis jetzt nicht davon ab zwei Auslandsaufenthalte von 6 Monaten sowie zahlreiche Reisen zu machen und das wird sich auch in Zukunft nicht so schnell ändern – nächstes Ziel ist Australien für ein Jahr, wenn alles klappt.

Ich bemühe mich regelmäßig Physiotherapie und Ergotherapie zu besuchen, doch manchmal kommt der Spaß dazwischen...;-) Außerdem nehme ich Idebenone ein, aber bis jetzt konnte ich noch keine Wirkung feststellen.

Ich liebe mein Leben so wie es ist. Die FA hat mir unter anderem beigebracht die Kleinigkeiten am Leben zu sehen und zu genießen. Ich bin glücklich und zwar jeden Tag meines Lebens...

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